Machen Sie sich mit dem Golfsport vertraut: ein paar Selbsttestindikatoren für den kleinen weißen Ball
Suchen Sie sich zu Hause einen festen, ebenen Boden, z. B. Marmor, Fliesen oder Beton. Heben Sie den Ball etwa 150 Zentimeter hoch und lassen Sie ihn aufspringen. Beobachten und hören Sie dabei den Klang, die Elastizität, die Härte und die Stabilität des Balls beim Aufprall.

Elastizität: Es ist nicht nötig, den Ball auf dem Platz zu testen. Zwischen der statischen Sprunghöhe und der dynamischen Schlagweite besteht kaum ein Unterschied. Beispielsweise wird der Federkoeffizient der Schlagfläche (COR-Wert) ebenfalls durch einen statischen Test ermittelt (83/100 cm). Vergleicht man die Elastizität verschiedener Bälle, so stellt sich die Frage: Obwohl jeder Hersteller einen Weitschlagball mit der Bezeichnung „Distance“ anbietet, welcher Ball fliegt weiter? Um das herauszufinden, lassen Sie beide Bälle aus derselben Höhe fallen und springen Sie sie aus derselben Höhe auf.
Stabilität: Beobachten Sie, ob der Ball jedes Mal in dieselbe Richtung springt oder ob er unregelmäßig von links nach rechts und von vorne nach hinten springt. Die Stabilität des Balls lässt sich leicht erkennen.
Weichheit: Achten Sie auf den Klang des Balls beim Aufprall auf den Boden, um die Beschaffenheit seiner inneren Schicht oder Oberfläche zu erkennen. Klingt er hart, weich oder gedämpft?
Haltbarkeit: Testen Sie einen gebrauchten Ball, indem Sie sich seinen Klang wiederholt anhören. Ein neuer Ball klingt gleichmäßig und klar. Ein gebrauchter Ball klingt ebenfalls gleichmäßig und klar, jedoch nach drei bis fünf Aufprallen, was bedeutet, dass die innere Schicht des Balls bereits etwas eingedrückt ist. Auch die Flugrichtung ändert sich: Der Ball springt hin und her, von links nach rechts und unregelmäßig. Der Weitenverlust wird noch deutlicher, wenn man den Ball fallen lässt und ihn so lange aufprallen lässt, bis er sich nicht mehr bewegt. Ein neuer Ball kann beispielsweise elf- oder zweimal aufprallen, bevor er zum Stillstand kommt, während ein alter Ball wahrscheinlich nur sieben- oder achtmal aufprallt.
Anhand des Ballabsprungs lassen sich Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Bällen verschiedener Marken erkennen. Man muss also nicht unbedingt teure Bälle verwenden, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Am wichtigsten ist die Haltbarkeit des Balls, die maßgeblich vom individuellen Schlagstil und der Schlagkraft abhängt. Zu wissen, wann der Ball auf dem Platz ausgetauscht werden muss, kann viele unerwartete Fehler verhindern.










